
Behaupte nicht, dass du gut bist.
Beweise es!
Ich heiße Detlef Flintz, war viele Jahre ARD-Journalist und berate nun Politikerinnen und Politiker, die für einen weltoffenen und nachhaltigen Ansatz stehen. Mehr über mich
Wenn du Wahlen gewinnen willst: Lass die Besserwisserei!
Die Menschen haben von Reden und Streiten die Nase voll. Zwei von drei Wählerinnen und Wählern sind der Ansicht, dass in der Politik in erster Linie gequatscht wird - und es nicht um Lösungen geht. Ungerecht? Darauf kommt es, wenn du die Menschen für dich gewinnen willst, nicht an. Überzeuge sie! Ich zeige dir, wie:
Orientiere dich an den Bedürfnissen der Menschen
Das machst du schon? Wirklich? Ebenfalls zwei Drittel der Bevölkerung sind jedenfalls der Auffassung, dass man in der Politik keine Ahnung von den Alltagsproblemen hat (Quellen und Links s.u.). Das mag vielleicht nur an schlechter Kommunikation liegen, aber entscheidend ist nun mal, was bei den Leuten ankommt: Sie müssen sich von dir verstanden fühlen. Zeige das also. Immer. Erst danach kommen deine Inhalte. Und die müssen dann exakt den Nerv deiner Zielgruppe treffen. Das klappt nur mit einem methodisch präzisen Vorgehen.
Zeige, dass du die Probleme anpacken willst
Mit Programmen, Papieren oder Kritik am politischen Gegner erreichst du das nicht. Wer sagt denn, dass du es besser MACHEN würdest? Stelle das also unter Beweis:
- Du bist in politischer Verantwortung, kannst Dinge gestalten? Dann zeige, dass du die drängendsten Probleme der Menschen anpackst! Da ist viel mehr möglich, als du wahrscheinlich denkst. Nimm Marc Herter, den OB von Hamm: Der ist darin selten gut; quasi alles folgt dem Prinzip: Zuhören, Lösungen finden - und darüber reden. Der SPD-Mann hat die letzte Wahl gegen den Trend gewonnen.
- Du bist in der Opposition? Stelle Anträge so, dass die Menschen sie auch verstehen und als Handeln in ihrem Interesse ansehen. Außerparlamentarisch kannst du das mit Petitionen oder Volksentscheiden tun - wie etwa die ÖDP NRW in Sachen Böllern.
- Du magst es lieber praktisch? Service kommt immer gut an. Informiere etwa am Bahnsteig über Fahrgastrechte, wenn die Bahn sich permanent verspätet. Oder hilf, Heizkosten zu sparen. Letzteres bewirbt zum Beispiel die Bundes-Linke ganz offensiv.
Konzentriere dich auf das Wesentliche
Machen ist natürlich mehr Arbeit, als nur Dinge besser zu wissen. Aber es steigert deine Glaubwürdigkeit und schärft dein Profil. Und du könntest die Ressourcen deines Teams neu justieren. Kraft und Zeit spart auch, sich auf wenige Inhalte zu konzentrieren und diese nachhaltig zu bespielen. Mit Themen-Hopping bleibst du sowieso nicht in Erinnerung.
So hebst du dich von der Konkurrenz ab - vorausgesetzt, das Machen ist nicht nur eine Eintagsfliege. Mit meiner Erfahrung als ARD-Journalist zeige ich dir, wie daraus, kombiniert mit der richtigen Kommunikation, eine maximal erfolgreiche Strategie wird. Mehr dazu in einem unverbindlichen Erstgespräch. Kontakt

Böllern ist ein Thema, das den Nerv vieler trifft. Du hast dazu eine Haltung? Das allein reicht nicht. Wenn es dir wichtig ist - tu was!
Was wir von Populisten lernen können:
Sie treffen viel besser den Nerv vieler Wähler und beackern nur wenige Themen - die aber nachhaltig. So hatte Donald Trump seinen Wahlkampf radikal zugeschnitten auf die Bedürfnisse seiner Wahlklientel. Vor allem versprach er eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse. In einer CNN-Befragung von 23.000 Wahlberechtigten hatten 45 Prozent angegeben, dass sich ihre finanzielle Situation unter Joe Biden verschlechtert habe. In bestrickender Einfachheit sprach Trump also bei seinen Wahlkampfveranstaltungen immer wieder diese Gruppe an: „Ging es euch vor vier Jahren nicht besser, als ich noch Präsident war?“

Donald Trump: Gespür dafür, was Menschen beschäftigt.
Die Demokraten wurden hingegen ihr Image als intellektuelle Upper Class nicht los. Auch dass sich Kamala Harris und Tim Waltz permanent über Trump lustig machten, dürfte kaum hilfreich gewesen sein. Denn mit diesem Spott trafen sie indirekt auch diejenigen, die eine Wahl von Trump erwogen hatten. Gefahr von Trotzreaktion!
Und bei uns die AfD? Ausgerechnet sie ist politischer Trendsetter auf Tiktok - und reagiert blitzschnell: Nach ihren Wahlerfolgen bei den Jüngeren ist ihr neues Thema Generationen-Gerechtigkeit, also die Umverteilung von alt nach jung.
Damit orientiert sich die Partei an den Bedürfnissen einer für sie wichtigen Zielgruppe. Der Wolf AfD hat sich längst einen Schafspelz zugelegt und viele Menschen sehen nur diesen. Was sie trotzdem nicht brauchen, sind Belehrungen oder Demos, auf denen sie für dumm erklärt werden. Sie möchten ernst genommen werden in dem, was sie beschäftigt, bewegt und berührt. Das ist für meine Arbeit als Politikcoach von zentraler Bedeutung. Mehr
Tipps für gute Wahlslogans

Dies ist so einer: Leicht zu verstehen und statt pauschaler Behauptung ein konkretes Versprechen. Mehr
Gespräche im Wahlkampf

Fünf Regeln, mit denen du punkten kannst: Mehr
Wirtschaft entscheidet Wahlen
In der vielbeachteten Studie der R+V-Versicherungen zu den Ängsten der Deutschen liegen Wirtschaftsthemen auf den Plätzen eins, drei und vier, ganz vorn die Lebenshaltungskosten. Es wird also höchste Zeit, dem Gerede von rechts ein Ende zu setzen, wonach die Parteien, die für Nachhaltigkeit, Weltoffenheit und soziale Gerechtigkeit stehen, keine Ahnung von Wirtschaft haben.
Zeige deine persönliche Kompetenz: Entkräfte das Vorurteil, ein linker oder Öko-Spinner zu sein, indem du in Gesprächen, Veröffentlichungen oder Diskussionen Themen wie Arbeitsplätze, steigende Preise oder Wohnen nach vorne stellst. Überlass diese Winner-Themen nicht der Konkurrenz!
Erkläre Effektivität und Effizienz deiner Positionen: Maßnahmen gegen den Klimawandel? Kosten nicht, sondern sind langfristig gut angelegtes Geld. Diversität? Personell vielseitig aufgestellte Unternehmen sind erfolgreicher. Investitionen in Bildung? Stärken das Humankapital einer Volkswirtschaft. Näheres dazu jeweils über die Links weiter unten.
Du hast nicht genug Ahnung von Wirtschaft? Keine Sorge. In so einem Fall ermittlen wir die Themenfelder, die für dich von Bedeutung sind, und in einem Crash-Kurs mache ich dich darin fit! Mehr

Als Wirtschaftsjournalist weiß ich, wie man auch komplexe Sachverhalte leicht verständlich erklärt.
Quellennachweise und mehr Lesestoff
Zu Befragungen zur Glaubwürdigkeit von Politiker:innen:
https://www.politik-kommunikation.de/politik/misstrauensvorschuss/
Zum Erfolg von Marc Herter (OB Hamm):
https://www.zeit.de/2025/40/marc-herter-spd-kommunalwahlen-nrw-wahlsieg
Zum Volksentscheid der ÖDP NRW:
Zum Heizkosten-Check der Linken
https://www.die-linke.de/mitmachen/kampagnen/heizkostencheck/
Zu Trumps Wahlkampf:
https://www.kas.de/de/laenderberichte/detail/-/content/trump-2-0-das-politische-comeback
Zur CNN-Wahlumfrage:
„Sorgen um die Wirtschaft brachten den Wahlerfolg“ (Welt, Print-Ausgabe vom 7.11.2024)
Zum Wahlkampf der US-Demokraten:
"In den Demokraten steckt Verachtung. Das hat Trump ausgenutzt." (Welt, Print-Ausgabe vom 8.11.2024)
Zur Strategie der AfD:
Zum Abschneider den AfD in den verschiedenen Altersgruppen bei der letzten Bundestagswahl:
Zur Studie „Die Ängste der Deutschen“:
https://www.ruv.de/newsroom/themenspezial-die-aengste-der-deutschen/grafiken-zahlen-ueberblick
Zur Effizienz von Klima-Maßnahmen:
Zur Bedeutung von Diversität für Unternehmen:
https://www.mckinsey.de/news/presse/2024-03-06-diversity-matters-even-more
Zum Zusammenhang zwischen Bildung und Humankapital: